Gepostet am 04.12.2025

Nellie – unsere schwedische Praktikantin

Endlich ist es so weit – wir stellen euch Nellie vor! Sie ist bereits seit Oktober Teil unseres Löwinnenrudels und kam direkt aus Griechenland nach Zürich für ihr Praktikum bei uns. Aktuell befindet sie sich im letzten Semester ihrer Ausbildung für den Bachelor of Arts in Pastry & Chocolate Arts – und bringt bereits einiges an Erfahrung und Know-how mit.

Wer ist Nellie?

In drei Worten beschreibt sie sich selbst als kreativ, ruhig und anpassungsfähig.

Ihre Begeisterung für Schokolade hat früh begonnen: Ihre Mutter backte kunstvolle Kuchen und Nellie besuchte in der Schule ein Fach namens Professional Pastry Baking. Kurzerhand besorgte ihre Mutter einen Vorrat an Schokolade und weiteren Zutaten und Nellie experimentierte mit Neugier und Elan. Der Funke war entfacht – und brennt bis heute.

Arbeiten als Chocolatière – ein Beruf voller Kunst

Warum sie diesen Beruf liebt? „Die Löwenküsse sind wie kleine Kunstwerke“, sagt sie. Und das passt perfekt zu ihr: Neben der Arbeit malt sie viel und arbeitet an kleinen Kunstprojekten. Am liebsten mag sie painting on clothes. In der Produktion hat sie ganz klar eine Lieblingsdisziplin: Airbrushing. Besonders bei unseren Löwenküssen kommt ihre Liebe für Farben und Gestaltung voll zur Geltung.

Ihre absoluten Favoriten bei der Herstellung sind: Dark Hazelnut – der Dauerrenner mit den weissen Spots. Und Earl Grey – wegen der Farbe und dem kreativen Airbrush-Design. Und wenn es ums Naschen geht? Ganz klar: Tonka Vanille – „weil dieser Löwenkuss so cremig und smooth ist.“

Vom Solo-Prozess zum Teamwork

Eine Herausforderung gab es trotzdem: Sie kommt aus Betrieben, in denen sehr unabhängig gearbeitet wurde. Bei uns sind viele Arbeitsschritte genau aufeinander abgestimmt und werden gemeinsam geplant – Hand in Hand und in Teilprozessen. „Daran musste ich mich erst gewöhnen. Aber mittlerweile funktioniert das richtig gut.“

Weihnachtszeit in der Schokoladenproduktion

Wenn es Richtung Hochsaison geht, leuchten bei Nellie die Augen: „Ich liebe die Winterzeit. Sie hellt die dunkle Jahreszeit auf. Und in der Schweiz wird die Weihnachtszeit viel länger gefeiert als in Schweden.“ Ein kleines tägliches Ritual darf in der kalten Jahreszeit nicht fehlen: Zu ihrer Mittagspause gehört immer eine Portion warmer Porridge – und darin eingetaucht ein Löwenkuss Tonka Vanille, der langsam schmilzt. „Das versüsst mir jeden Tag.“

Lucia – ein Lichterfest aus Schweden

Nellie hat im Dezember ein weiteres Herzenshighlight: Lucia.

Am 13. Dezember feiern in Schweden Kinder und Erwachsene ein Lichterfest. Die Tradition geht zurück auf die heilige Lucia, die den Armen half – und Kerzen auf dem Kopf trug, damit ihre Hände frei blieben. Heute ziehen weiss gekleidete Prozessionen singend durch Schulen, Häuser und Strassen. Die „Lucia“ vorne trägt einen Kranz mit Kerzen, begleitet von Lichtträger:innen im Gefolge.

Das Fest markierte früher den kürzesten Tag des Jahres. Bis heute steht Lucia für Licht, Wärme und Gemeinschaft inmitten der Dunkelheit.

„In der 3. Klasse durfte ich Lucia sein. Das war etwas Besonderes für mich“, sagt Nellie.

Ausbildung und Zukunftspläne

Nellie hat bereits alle Prüfungen ihrer Ausbildung abgeschlossen. Nach ihrem Praktikum bekommt sie offiziell ihren Bachelor of Arts in Pastry & Chocolate Arts. Was danach kommt, lässt sie offen: „Ich habe sicher den richtigen Beruf für mich gewählt. Im Februar beginne ich mit dem Bewerben – und schaue, wohin mich der Weg führt.“

Nellie kurz und knapp

  • Weisse oder dunkle Schokolade? → Weisse
  • Winter oder Sommer? → Herbst – wegen des Dufts.
  • Lerche oder Eule? → Beides – deshalb liebe ich Mittagsschläfchen.
  • Strukturiert oder spontan? → Für Schweizer Verhältnisse wohl eher spontan.
  • Löw Delights in einem Wort? Homely – ein Ort, an dem man sich wohl und zuhause fühlt.

Nellie liebt Details, Farben, Geschmack und Handwerk – und zeigt, wie viel Kreativität in der Schokoladenproduktion steckt. Wir geniessen es, sie noch eine Weile als Teil des Löwinnenrudels zu haben – und sind gespannt, wohin ihre Reise als Chocolatière führen wird.

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